Im Jahre 2008 konnte die Ortsgemeinde Obererbach ihren 650. Geburtstag feiern. Im Vorfeld hatte sich der Ortsgemeinderat Gedanken gemacht, wie dieses Jubiläum gefeiert werden sollte. Als Ergebnis dieser Überlegungen wstanden dann ein Festakt auf Hof Alt Koberstein, ein historischer Markt und die Erstellung einer Ortschronik in der umfangreichen Vorschlagsliste.

Letzteres wurde bereits im Jahre 2006 angegangen und die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe gebeten. Insbesondere alte Fotos wurden erbeten, aber auch Geschichten und Erzählungen vergangener Tage. Besonders interessant war die Befragung älterer Bürgerinnen und Bürger.

Zur Hilfe nahmen wir uns Herrn Daniel Schneider, Diplom-Arachivar (FH) aus Freiburg, ein gebürtiger Hilgenrother. Durch seine Nähe zu unserem Dorf, war er geradezu prädestiniert, unsere Chronik zu schreiben. Schnell war erkennbar, dass viel interessantes Material über unsere Ortsgemeinde zusammen getragen wurde. Irgendwann kam dann auch die Erkenntnis, dass die Fertigstellung der Chronik bis zu unserer Jubiläumsveranstaltung nicht zu schaffen war. Wie die Erbacher so sind, werden aus besonderen Anlässen, besondere Feiern organisiert.

Die Herhausgabe der Chronik erfolgte dann im Jahre 2009 mit einer sehr schönen Feier im Bürgerhaus. Als Ortsgemeinde sind wir sehr stolz auf unsere Chronik und danken insbesondere Daniel Schneider, aber auch Corinna Simmerkuß fürs Layout.

Die Chronik von Obererbach besteht aus zwei Bänden. Der Gesamtpreis beträgt 30,00 €. Die Chronik kann bei Ortsbürgermeister Erhard Schneider bestellt werden. Es besteht die Möglichkeit der persönlichen Abholung bzw. der Zusendung per Post ( 8,00 € Porto).

Inhaltsverzeichnis der Obererbacher Chronik

BAND I

Inhaltsverzeichnis Seite V
Ausführliches Inhaltsverzeichnis Seite IX
Grußwort des Ortsbürgermeisters Seite XXI
Grußwort des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Seite XXIII
Grußwort des Landrates Seite XXV
Einleitung Seite XXVII

ERSTER TEIL

DIE GESCHICHTE DES ERBACHTALS VOM MITTELALTER BIS ZUR GEGENWART

I. Das Wappen der Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald) Seite 3
II. Die Ortsnamen und ihre Deutung Seite 7
III. Die erste nachweisbare Erwähnung der Siedlungen im Erbachtal Seite 14
IV. Die Ortsgeschichte im Kontext der Grafschaft Sayn als Landesherrschaft Seite 28
V. Die Ritter von Koberstein Seite 34
VI. Die Burg Koberstein Seite 76
VII. Die Geschichte Kobersteins als Adelssitz Seite 95
VIII. Die Dorfgemeinschaft und Verwaltung der Gemeinden im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit Seite 151
IX. Die Geschichte der Gemeinde Hacksen vom Mittelalter bis zum Ende der Grafschaft Sayn-Altenkirchen Seite 157
X. Die Geschichte der Gemeinde Niedererbach vom Mittelalter bis zum Ende der Grafschaft Sayn-Altenkirchen Seite 173
XI. Die Geschichte der Gemeinde Obererbach vom Mittelalter bis zum Ende der Grafschaft Sayn-Altenkirchen Seite 199
XII. Der Dreißigjährige Krieg Seite 220
XIII. Die Koalitionskriege nach der Französischen Revolution und der Reichsdeputationshauptschluß Seite 228
XIV. Das Erbachtal im Herzogtum Nassau Seite 236
XV. Die Befreiungskriege und der Wiener Kongreß Seite 241
XVI. Das Erbachtal im Königreich Preußen Seite 245
XVII. Das Erbachtal im Kaiserreich Seite 256
XVIII. Das Erbachtal im Ersten Weltkrieg Seite 274
XIX. Das Erbachtal in der Weimarer Republik Seite 288
XX. Das Erbachtal im Nationalsozialismus Seite 314
XXI. Die Zusammenlegung der Orte Hacksen, Niedererbach und Obererbach zur Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald) Seite 368
XXII. Die Geschichte der Gemeinde Hacksen vom Ende der Grafschaft Sayn-Altenkirchen bis zur Zusammenlegung zur Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald) Seite 378
XXIII. Die Geschichte der Gemeinde Niedererbach vom Ende der Grafschaft Sayn-Altenkirchen bis zur Zusammenlegung zur Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald) Seite 395
XXIV. Die Geschichte der Gemeinde Obererbach vom Ende der Grafschaft Sayn-Altenkirchen bis zur Zusammenlegung zur Ortsgemeinde Obererbach (Westerwald) Seite 453
XXV. Die Ortsgemeinde Obererbach im Zweiten Weltkrieg Seite 489
XXVI. Die Ortsgemeinde Obererbach während der Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland Seite 552
XXVII. Die Ortsgemeinde Obererbach in der Bundesrepublik Deutschland Seite 580

BAND II

ZWEITER TEIL

DIE KIRCHE, BILDUNG UND WIRTSCHAFT IM ERBACHTAL

XXVIII. Die kirchlichen Verhältnisse Seite 631
XXIX. Das Schulwesen Seite 663
XXX. Die Eisenbahn Seite 716
XXXI. Die Landwirtschaft Seite 752
XXXII. Der Handel, das Handwerk und das Gewerbe Seite 799
XXXIII. Die Mühlen Seite 808
XXXIV. Der Bergbau Seite 846
XXXV. Das Forstrevier Obererbach Seite 857
XXXVI. Die Waldinteressentenschaften Seite 874
XXXVII. Die Jagdgenossenschaft Obererbach nach dem Zweiten Weltkrieg Seite 892

DRITTER TEIL

DIE VEREINE IM ERBACHTAL

XXXVIII. Der Männergesangverein Niedererbach Seite 903
XXXIX. Der Sportverein Niedererbach Seite 957
XL. Der Kriegerverein Niedererbach Seite 1009
XLI. Der Frauenchor Niedererbach Seite 1015
XLII. Der Kinder- und Jugendchor Niedererbach Seite 1055
XLIII. Die Hobby Carnevalisten Erbachtal Seite 1067
XLIV. Der Wanderclub Niedererbach Seite 1092
XLV. Der Angelsportverein Niedererbach Seite 1095

VIERTER TEIL

EPISODEN AUS DEM ERBACHTAL

XLVI. Ein Kriegsschicksal – Die viel zu kurze Biographie von Arthur Hausmann Seite 1105
XLVII. Die Ortsgemeinde Obererbach erinnert sich... Große und kleine Schlagzeilen, mehr als Randnotizen Seite 1116
XLVIII. Der Freizeitspaß im Erbachtal Seite 1124
XLIX. Eine besondere Art der Freizeitgestaltung im Erbachtal – Vom Erstkontakt mit der Feuerwehr bis zur Sammelleidenschaft Seite 1133
L. Der Kobersteiner Weg Seite 1137
LI. Die 650-Jahrfeiern der Ortsgemeinde Obererbach Seite 1141
LII. Anmerkungen Seite 1187
LIII. Abkürzungsverzeichnis Seite 1289
LIV. Quellenverzeichnis Seite 1293
LV. Literaturverzeichnis Seite 1303
LVI. Abbildungsverzeichnis Seite 1333
LVII. Dank an Spender Seite 1357

Leseprobe aus dem Kapitel "Die Burg Koberstein":

1. Der Burgenbau im Mittelalter und im Westerwald

Die Burgen des Mittelalters hatten vielfältige Funktionen, sie waren insbesondere Wehrbauten und gleichzeitig auch Residenzen des Adels. Meist waren sie im Besitz eines Angehörigen des Adels, der dort ständig mit seiner Familie wohnte. Bei größeren Burgen und bedeutenden Burgherren, die über mehrere Burgen verfügten, waren die Burgen mit Dienstleuten besetzt, etwa den Vögten, Ministerialen oder Burgmannen. Mittelalterliche Burgen erscheinen in unterschiedlicher Ausdehnung und Größe, abhängig von der Bedeutung und Stellung des Burgherrn. So konnten kleinere Adelsgeschlechter des Dienstadels (Ministerialen) in der Regel nur kleine Wehrbauten, teilweise nur ein Steinhaus, unterhalten, während ihr Landesherr zum Teil mehrere, mitunter weit ausgedehnte Burgen besaß.

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Kommende Termine

29.11.2017
19:00h
Ortsgemeinderatssitzung
05.12.2017
19:30h
Dorftreff Stammtisch